Lese
Im September und Oktober jedes Jahr, je nach Sorte und Reife, über 25 Hektar. Wir starten im Morgengrauen, weil die Trauben dann kühl sind und beim Eintreffen im Keller nicht oxidieren.
Kühlung und Verarbeitung
Innerhalb von zwei Stunden nach der Lese sind die Trauben im Keller. Kühlraum auf 8 °C, Trauben über Nacht herunterkühlen, am Folgetag verarbeitet. Diese Kühlphase ist der Unterschied zwischen einem aromatischen und einem flachen Wein. Sie braucht keinen großen technischen Aufwand, nur die Disziplin, die Trauben nicht warm in den Tank zu kippen.
Diese Kühlphase ist der Unterschied zwischen einem aromatischen und einem flachen Wein.


Warum die Maische so kalt ist
An heißen Lesetagen kommen die Trauben warm herein. 2018 waren es 25 bis 30 Grad, der Kühlraum allein kam da nicht nach. Seit 2019 läuft die Die angequetschten Trauben mit Saft, Schalen und Kernen, bevor gepresst wird. deshalb durch einen Ein Rohr im Rohr: innen fließt die Maische, außen kaltes Wasser, und die Maische kühlt dabei ab.: ein Rohr im Rohr, dazwischen Kühlflüssigkeit, die sie auf unter 15 °C bringt. So kann sie auch an warmen Tagen vier bis zwölf Stunden stehen, manchmal eine ganze Nacht.
Seit 2023 regelt eine neue Kühlsteuerung das ganze Presshaus. Im Kühlraum stehen Tanks mit Kühlplatten, in denen sich der Der frisch gepresste Traubensaft, der noch nicht zu Wein vergoren ist. in Ruhe absetzt, bevor er gärt.
Was nach der Lese passiert
Im Presshaus zupft der Rebler die Beeren von den Stielen, eine Schlauchpumpe bringt die Maische weiter. Die Weißweine kommen nach der Standzeit in die Presse, die Rotweine gären auf der Maische und bleiben danach noch zehn bis zwanzig Tage darauf. Wie es im Keller für jede Linie weitergeht, steht in der Weinbereitung.


