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Boden

Frische Begrünung mit Klee und Gräsern, goldenes Abendlicht

Im Frühjahr und im Herbst säen wir eine Mischung aus Wicke, Senf und Luzerne zwischen die Rebreihen. Die Pflanzen wachsen vier bis acht Wochen, dann walzen wir sie flach. Sie sterben ab, zersetzen sich an der Oberfläche, bauen jedes Jahr eine neue Humus-Schicht auf. Keine Bodenbearbeitung in der Tiefe, keine Umkehr der Schichten. Der Boden lebt in Ruhe.

Zwischen den Rebreihen wächst das ganze Jahr Gras, Klee, Löwenzahn, gelegentlich eine Brennnessel. Wir mulchen einmal im Sommer, sonst bleibt alles stehen. Was Insekten und Mikroben in Ruhe lässt, haben wir im Frühjahr als Humus zurück.

Glyphosat hat auf unseren Böden nichts zu suchen. Auch andere Herbizide setzen wir nicht ein. Was zwischen den Stöcken wächst, halten wir mechanisch oder mit Mulch in Schach. Mehr Arbeit, aber das Ergebnis spürt man im Wein.

Weingarten