Reserve: die meiste Zeit im Fass
In der Weinbereitung bekommt die Reserve am meisten Zeit im Fass, je nach Sorte auch in neuen Fässern.
Weißwein
Unser einziger weißer Reservewein reift in drei 300-Liter-Fässern. Jedes Jahr kommt ein neues dazu.
Rotwein
Je nach Sorte kommen 20 bis 80 Prozent neue Fässer zum Einsatz: bei den volumigen Sorten wie Merlot, Cabernet und Syrah mehr, bei Pinot noir und St. Laurent weniger. Auch der Jahrgang entscheidet mit.
Der Wein bleibt bis kurz vor der Füllung auf der Feinhefe im Fass.
Wenig Schwefel, viel Zeit
Weil der Säureabbau im Fass oft erst im Frühjahr fertig ist und wir erst danach schwefeln, kommen die roten Reserveweine mit wenig Schwefel aus. Meist sind es 40 bis 70 Milligramm Gesamtschwefel.
Stabil gilt ein Wein ab rund 30 Milligramm freiem Schwefel. Die Kunst ist, den freien Schwefel hoch zu halten und den gebundenen niedrig. Die Werte stehen bei unseren Weinen auf ihrer eigenen Seite.
Beim Rotwein arbeiten wir mit 300-Liter-Fässern und stellen nach und nach auf 500 Liter um. Je größer das Fass, desto mehr Wein und desto weniger Holz schmeckt man.
Merlot, Pinot noir und die Cuvées Furore und Intuition kommen aus der Ried Hutweide, St. Laurent und Zweigelt aus der Ried Gestein. Die Cuvée Furore hat seit 2019 ihr eigenes Etikett.
Alle unsere Reserveweine sind im Verkostungspaket Frühwirth Dark dabei, zusammen mit Weinen aus der Selection und der Naturwein-Linie Purist.
Weine der Linie Reserve
Jeder Name führt zur Übersicht aller Jahrgänge dieses Weins.
- Furore cuvée reserve: Rotwein, Jahrgänge 2024, 2022, 2021, 2019 · Merlot und Syrah
- Intuition cuvée reserve: Rotwein, Jahrgänge 2023, 2021 · verführerisch, samtig, rund
- Merlot reserve: Rotwein, Jahrgänge 2024, 2023, 2022, 2021
- Pinot gris reserve: Weißwein, Jahrgänge 2025, 2024, 2023, 2022, 2021
- Pinot noir reserve: Rotwein, Jahrgänge 2024, 2023, 2022, 2021
- St. Laurent reserve: Rotwein, Jahrgänge 2024, 2023, 2022, 2021, 2020
- Zweigelt reserve: Rotwein, Jahrgänge 2024, 2023, 2022, 2021, 2020
Mehr über den Keller und warum wir so arbeiten: Keller.
